Zum Inhalt springen

Startseite » Magazin » Erektion

MagazinErektion

Penis wird nicht steif: Ursachen, Sofort-Tipps und was wirklich hilft

Er bleibt schlaff, wird nur halbsteif oder fällt mittendrin in sich zusammen? Hier liest du alle wichtigen Ursachen von Kopf bis Gefäß, was Pornos, Dopamin und Affären damit zu tun haben und wie die Erektion wieder richtig hart wird.

⏱ 15 Min. Lesezeit 🔍 Mit Selbsttest 💊 Alle Lösungen

Veröffentlicht: Juli 2022 · Aktualisiert: Oktober 2026

Der Moment ist da, die Lust auch, aber unten tut sich nichts. Wenn der Penis nicht steif wird, ist das frustrierend und oft peinlich. Dabei bist du alles andere als allein: In einer großen US-Studie hatte gut jeder zweite Mann zwischen 40 und 70 Jahren zumindest leichte Erektionsprobleme1. Und auch junge Männer trifft es häufiger, als viele denken. Die gute Nachricht: Für fast jede Ursache gibt es eine Lösung.

Kurz beantwortet

Ein Penis wird nicht steif, wenn eine Station der Erektion hakt: Kopf, Nerven, Hormone oder Blutgefäße. Bei jungen Männern stecken oft Stress, Versagensangst oder viel Pornokonsum dahinter, bei älteren eher Gefäße, Diabetes, Bluthochdruck oder Medikamente.

Ein Ausrutscher ist normal. Klappt es über Wochen öfter nicht, helfen Lebensstil, Beckenbodentraining und Potenzmittel wie Sildenafil oder Tadalafil. Und weil Erektionsprobleme ein frühes Herzwarnzeichen sein können, lohnt sich ein Check beim Arzt.

Penis wird nicht steif: Mann sitzt nachdenklich auf der Bettkante, Partnerin legt ihm die Hand auf den Rücken
Passiert jedem mal. Wird es zur Regel, gibt es Hilfe.
52 %der Männer zwischen 40 und 70 hatten Erektionsprobleme1
26 %der Männer mit neuer Erektionsstörung sind unter 402
+44 %höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse bei Erektionsstörung3
Penis wird nicht steif? Ein Arzt prüft online, ob ein Potenzmittel für dich passt.Seriöse Anbieter ansehen →

So entsteht eine Erektion

Eine Erektion ist Teamarbeit aus Gehirn, Nerven, Botenstoffen und Blutgefäßen, und wenn auch nur ein Glied der Kette schwächelt, wird der Penis nicht richtig steif.

Alles beginnt im Kopf. Ein Reiz, ein Gedanke, eine Berührung, und das Gehirn schickt über Rückenmark und Nerven ein Signal in den Penis. Dort wird der Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt. Er sorgt dafür, dass ein zweiter Botenstoff namens cGMP entsteht. Der entspannt die glatte Muskulatur in den Schwellkörpern und in den zuführenden Arterien.

Die Gefäße weiten sich, Blut schießt in die Schwellkörper, und der Penis wird größer und härter. Gleichzeitig drücken die prall gefüllten Schwellkörper die abführenden Venen zusammen. So bleibt das Blut drin und die Erektion hält. Der Beckenboden unterstützt das Ganze, indem er beim Höhepunkt zusätzlich Druck aufbaut.

Infografik: So entsteht eine Erektion, wenn der Penis steif wird
Vier Stationen bis zur Erektion. Hakt eine, bleibt er weich.

Nach dem Sex baut das Enzym PDE-5 das cGMP wieder ab, und der Penis erschlafft. Genau hier setzen Potenzmittel wie Sildenafil und Tadalafil an. Sie bremsen PDE-5, damit das Erektionssignal länger und stärker wirkt. Mehr dazu liest du unter PDE-5-Hemmer.

Einmal nicht steif: Kein Grund zur Panik

Dass der Penis mal nicht steif wird, ist völlig normal, von einer Erektionsstörung sprechen Ärzte erst, wenn es über mindestens sechs Monate in der Mehrzahl der Versuche nicht klappt.

Müde, gestresst, zu viel getrunken oder einfach nervös vor dem ersten Mal mit einer neuen Partnerin? Dann streikt der Penis eben mal. Das kennt fast jeder Mann. Schwierig wird es erst, wenn aus einem Ausrutscher Angst wird. Denn wer beim nächsten Mal nur noch daran denkt, ob es klappt, blockiert sich selbst.

Ärzte sprechen von einer erektilen Dysfunktion, wenn die Erektion über mindestens sechs Monate in der Mehrzahl der Versuche nicht für befriedigenden Sex reicht. Wann genau man als impotent gilt, liest du unter Ab wann ist man impotent?

Typische Formen

  • Der Penis wird gar nicht steif
  • Er wird nur halbsteif und nicht hart genug
  • Die Erektion geht beim Kondom-Überziehen weg
  • Er fällt beim Eindringen oder mittendrin zusammen
  • Allein klappt es, mit der Partnerin nicht
  • Die Morgenlatte ist seltener oder schwächer geworden

Selbsttest: Kopf oder Körper?

Ob eher der Kopf oder eher der Körper hinter dem schlaffen Penis steckt, verraten oft die Morgenlatte, die Erektion beim Masturbieren und die Frage, ob das Problem plötzlich oder schleichend kam.

Ein paar einfache Fragen helfen dir, die Ursache grob einzuordnen. Ersetzen können sie den Arzt nicht, aber sie machen das Gespräch dort leichter.

Selbsttest: Penis wird nicht steif, Kopf oder Körper als Ursache
Drei Fragen, die viel verraten.
FrageSpricht eher für KopfSpricht eher für Körper
Morgenlatte?kommt noch regelmäßigselten oder gar nicht mehr
Beim Masturbieren?klappt problemlosauch dann schwach
Beginn?plötzlich, oft nach einem Erlebnisschleichend über Monate
Situation?nur mit bestimmter Partnerin oder unter Druckimmer und überall
Alter und Gesundheit?jung, sonst gesundälter, Raucher, Bluthochdruck, Diabetes

Wichtig: Fast immer ist es eine Mischung. Wer körperlich bedingt einmal versagt, bekommt beim nächsten Mal Angst. Und Angst macht die Erektion noch schwächer. Ein Teufelskreis, den man an beiden Enden durchbrechen kann.

Tipp der Redaktion

Den Teufelskreis durchbrechen

Diskret von zu Hause. Ein zugelassener Arzt prüft deine Angaben und entscheidet, ob eine Behandlung für dich passt.

  1. Medizinischen Fragebogen online ausfüllen
  2. Prüfung durch einen zugelassenen Arzt
  3. Bei medizinischer Eignung: Rezept
  4. Diskreter Versand über eine Versandapotheke
Seriöse Anbieter ansehen →
  • Keine Abo-Falle
  • Keine versteckten Kosten
  • Neutrale Verpackung

Lieber persönlich? Urologische Kliniken in deiner Nähe finden

Wenn der Kopf blockiert

Versagensangst, Stress und Leistungsdruck aktivieren das Stresssystem, und das ist der natürliche Gegenspieler der Erektion, deshalb kann der Penis auch bei großer Lust schlaff bleiben.

Für eine Erektion muss der Körper entspannt sein. Stress, Angst und Druck schalten dagegen das sympathische Nervensystem an, das System für Kampf und Flucht. Dann ziehen sich die Gefäße zusammen, Stresshormone wie Adrenalin fluten den Körper, und das Blut fließt in Muskeln statt in den Penis. Evolutionär sinnvoll: Wer vor einem Säbelzahntiger flieht, braucht keine Erektion 🐅.

Typische Auslöser im Kopf

Bei jungen Männern ist der Kopf besonders oft beteiligt. In einer italienischen Klinikauswertung war jeder vierte Mann mit neuer Erektionsstörung jünger als 402. Mehr dazu liest du unter Impotenz bei jungen Männern.

Was gegen Kopf-Blockaden hilft

Offen mit der Partnerin oder dem Partner reden nimmt viel Druck raus. Tipps dazu findest du unter Kommunikation. Hilfreich sind auch Sexualtherapie oder Hypnose. Und Potenzmittel wirken auch bei psychisch bedingten Erektionsstörungen gut. In einer Studie verbesserten sie Erektionen und Zufriedenheit deutlich8. Ein paar gute Erfahrungen bauen die Angst ab, oft klappt es danach auch wieder ohne Tablette.

Kopfkino statt Kopfkissen? Ein Potenzmittel kann die Versagensangst durchbrechen.Zum Anbieter-Vergleich →

Pornos, Dopamin und Abstumpfung

Viel Pornokonsum kann das Belohnungssystem im Gehirn an immer stärkere Reize gewöhnen, sodass echter Sex mit der Partnerin nicht mehr genug Dopamin auslöst und der Penis nicht richtig steif wird.

Lust läuft im Gehirn über das Belohnungssystem und seinen wichtigsten Botenstoff: Dopamin. Dopamin sorgt für Verlangen und Vorfreude und gibt den Startschuss für die Erektion. Pornos sind für dieses System ein Dauerfeuerwerk: ständig neue Reize, neue Darsteller, neue Szenen, mit einem Klick.

Der Coolidge-Effekt

Neue sexuelle Reize lösen besonders viel Dopamin aus. Forscher nennen das den Coolidge-Effekt. Bei Pornos lässt sich dieser Neuheitsreiz endlos wiederholen. Das Gehirn kann sich daran gewöhnen und braucht dann immer stärkere oder extremere Reize. Die echte Partnerin, die nicht alle drei Minuten wechselt, wirkt dagegen plötzlich weniger aufregend.

Was Studien zeigen

In einer Hirnscan-Studie mit 64 Männern hatten diejenigen, die mehr Zeit mit Pornos verbrachten, weniger graue Substanz in einem Teil des Belohnungssystems. Beim Anschauen sexueller Bilder war dieser Bereich bei ihnen zudem weniger aktiv5. In einer Umfrage unter 3.419 Männern zwischen 18 und 35 Jahren hatten 21,5 Prozent der sexuell aktiven Teilnehmer Erektionsstörungen. Problematischer Pornokonsum hing mit einem höheren Risiko zusammen4.

Wichtig zur Einordnung: Solche Studien zeigen Zusammenhänge, keinen sicheren Beweis. Nicht jeder, der Pornos schaut, bekommt Probleme. Typisches Warnzeichen ist aber: Allein vor dem Bildschirm klappt es problemlos, mit der Partnerin bleibt der Penis schlaff.

Was hilft

  • Ein paar Wochen Pornopause, viele merken schon nach kurzer Zeit einen Unterschied
  • Seltener masturbieren, und wenn, dann ohne Bildschirm
  • Den Fokus auf echte Berührung, Geruch und Nähe legen
  • Bei Kontrollverlust professionelle Hilfe suchen

Ausführlich liest du das unter Porno-induzierte erektile Dysfunktion.

Affäre und Fremdgehen: Wenn das Gewissen mitspielt

Erektionsprobleme, die nur mit einer bestimmten Frau auftreten, sprechen meist für Kopf oder Beziehung, und eine Affäre kann sowohl das schlechte Gewissen als auch das Herz belasten.

Ein Thema, über das kaum jemand spricht, das aber häufiger ist, als man denkt. Zwei typische Konstellationen:

Mit der Partnerin nicht, mit der Affäre schon

Viele Männer berichten: Zu Hause will der Penis nicht, mit der neuen Bekanntschaft klappt es plötzlich wieder. Das zeigt vor allem eins: Körperlich ist meist alles in Ordnung. Dahinter stecken eher Routine, Konflikte, unausgesprochene Kränkungen oder fehlende Anziehung in der festen Beziehung. Der Neuheitsreiz der Affäre setzt dagegen viel Dopamin frei.

Studien aus Florenz passen dazu. Männer mit Affären hatten häufiger Probleme in der Hauptbeziehung, aber eine eher bessere Sexualfunktion und höhere Hormonwerte als treue Männer6.

Mit der Affäre nicht, weil das Gewissen bremst

Genauso gibt es den umgekehrten Fall. Schuldgefühle, Angst vor Entdeckung und Heimlichtuerei sind purer Stress. Und Stress ist, wie oben erklärt, der natürliche Gegenspieler der Erektion. Mancher Seitensprung endet deshalb mit einem schlaffen Penis, obwohl die Lust riesig war.

!

Affären und das Herz
In einer Studie mit Männern aus einer Sexualsprechstunde hatten diejenigen mit einer festen Nebenbeziehung ein etwa doppelt so hohes Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse wie die übrigen Männer7. Die Forscher vermuten Dauerstress und Schuldgefühle als Mitursache. Ein Beweis ist das nicht, aber ein interessanter Hinweis, dass Heimlichkeit an die Substanz gehen kann.

Unabhängig von Moral: Wenn die Erektion nur in einer bestimmten Beziehung streikt, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf diese Beziehung. Eine Paar- oder Sexualtherapie hilft oft mehr als jede Tablette. Tipps für Partnerinnen findest du unter Wie können Frauen bei Impotenz helfen?

Körperliche Ursachen

Bei Männern ab etwa 40 sind Gefäßverengung, Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Rauchen die häufigsten Gründe, warum der Penis nicht mehr steif wird.

Die Arterien im Penis sind nur wenige Millimeter dünn. Lagern sich dort Kalk und Fett ab (Arteriosklerose), kommt einfach nicht mehr genug Blut an. Manchmal fließt das Blut auch zu schnell wieder ab, Ärzte sprechen dann von einem venösen Leck.

UrsacheWas passiertMehr dazu
Gefäßverengungzu wenig Blut im SchwellkörperGefäßerkrankungen
Bluthochdruckschädigt die GefäßinnenwandBluthochdruck
Diabetesschädigt Gefäße und NervenDiabetes
ÜbergewichtBauchfett senkt Testosteron, belastet GefäßeAdipositas
Rauchenverengt die Gefäße dauerhaftMacht Rauchen impotent?
Testosteronmangelweniger Lust, schwächere ErektionTestosteronmangel
NervenschädenSignal kommt nicht anNervenerkrankungen
AlterGefäße und Hormone verändern sichAltersursachen

Nach Operationen

Eingriffe an Prostata, Blase oder Enddarm können die feinen Erektionsnerven verletzen. Wurden die Nerven teilweise erhalten, helfen Potenzmittel oft noch. Sind sie stark geschädigt, wirken eher die Schwellkörper-Spritze (SKAT) oder eine Penispumpe. Mehr dazu liest du unter Sexuelle Gesundheit nach Prostatakrebs.

Und das Testosteron?

Testosteron steuert vor allem die Lust. Für die Erektion selbst reichen oft schon niedrige Werte. Ein echter Mangel ist bei jungen Männern selten. Wer ihn vermutet, lässt den Wert morgens im Blut messen, und zwar zweimal.

Mehr zum ThemaAlle Ursachen von Impotenz im Überblick →
Tipp der Redaktion

Mehr Durchblutung, wenn es zählt

Diskret von zu Hause. Ein zugelassener Arzt prüft deine Angaben und entscheidet, ob eine Behandlung für dich passt.

  1. Medizinischen Fragebogen online ausfüllen
  2. Prüfung durch einen zugelassenen Arzt
  3. Bei medizinischer Eignung: Rezept
  4. Diskreter Versand über eine Versandapotheke
Seriöse Anbieter ansehen →
  • Keine Abo-Falle
  • Keine versteckten Kosten
  • Neutrale Verpackung

Lieber persönlich? Urologische Kliniken in deiner Nähe finden

Medikamente, Alkohol und Drogen

Etwa jede vierte Erektionsstörung geht auf Medikamente zurück, dazu kommen Alkohol und Drogen, die die Erektion kurz- und langfristig schwächen.

Fachleute schätzen, dass Medikamente bei rund 25 Prozent aller Erektionsstörungen beteiligt sind. Häufig lässt sich das Problem lösen, indem der Arzt das Mittel wechselt oder die Dosis anpasst10.

Häufige Verdächtige

  • Antidepressiva, vor allem SSRI
  • Entwässerungsmittel (Thiazide)
  • Ältere Betablocker
  • Mittel gegen Prostatavergrößerung oder Haarausfall (Finasterid)
  • Starke Schmerzmittel (Opioide)
  • Manche Mittel gegen Psychosen und Epilepsie

Wichtig: Setz nie eigenmächtig ein Medikament ab. Sprich mit deinem Arzt, oft gibt es gute Alternativen. Die ganze Liste findest du unter Medikamente als Ursache.

Alkohol und Drogen

Ein Glas Wein entspannt. Mehrere Bier dagegen dämpfen die Nerven, senken den Blutdruck und machen den Penis schlaff. Langfristig schädigt viel Alkohol Leber, Hormone und Nerven. Auch Cannabis, Kokain, Amphetamine und Anabolika können die Erektion stören. Mehr dazu liest du unter Alkohol und Impotenz und Lebensweise und Impotenz.

Warnsignal fürs Herz

Erektionsprobleme können ein frühes Warnzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein, weil die kleinen Penisarterien oft früher verkalken als die großen Herzkranzgefäße.

Die Penisarterien sind deutlich dünner als die Herzkranzgefäße. Verengen sie sich, merkt man das oft Jahre früher im Bett als in der Brust. In einer Auswertung von 14 Studien mit über 92.000 Männern hatten Männer mit Erektionsstörung ein um 44 Prozent höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse. Am stärksten war der Zusammenhang bei jüngeren Männern3.

!

Deshalb lohnt sich der Check
Wenn der Penis über Monate schleichend weicher wird, lass Blutdruck, Blutzucker und Blutfette messen. Das schützt nicht nur dein Sexleben, sondern im Zweifel auch dein Herz. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, liest du unter Diagnostik. Wer Angst vor dem Arztbesuch hat, findet Tipps unter Angst vor dem Urologen überwinden.

Was sofort hilft

Kurzfristig helfen Druck rausnehmen, weniger Alkohol, ausgeschlafen sein, mehr Vorspiel, ein Penisring und, wenn nötig, ein Potenzmittel vom Arzt.

  • Druck rausnehmenSex muss nicht immer mit Penetration enden. Wer das Ziel loslässt, entspannt, und dann kommt die Erektion oft von allein. Ideen findest du unter Sex ohne Erektion.
  • Vorspiel verlängernGerade mit zunehmendem Alter braucht der Penis mehr direkte Berührung. Nimm dir Zeit.
  • Alkohol begrenzenEin Glas ist okay, ab dem dritten wird es kritisch.
  • Ausgeschlafen seinMorgens ist der Testosteronspiegel am höchsten, viele Männer haben dann die stärksten Erektionen.
  • PenisringEin Penisring hält das Blut im Penis und hilft, wenn die Erektion zu schnell nachlässt. Maximal 30 Minuten tragen.
  • PotenzmittelSildenafil wirkt nach etwa 30 bis 60 Minuten, Tadalafil bis zu 36 Stunden. Beides gibt es nur mit Rezept.
Heute Abend soll es klappen? Potenzmittel gibt es diskret mit Online-Rezept.Seriöse Anbieter ansehen →

So wird der Penis langfristig wieder hart

Langfristig wird der Penis vor allem durch mehr Bewegung, gesundes Gewicht, Rauchstopp, guten Schlaf und gezieltes Beckenbodentraining wieder härter.

Stufenplan: So wird der Penis wieder steif, von Lebensstil bis Potenzmittel
Von unten nach oben: Für fast jeden Mann gibt es eine passende Stufe.

Bewegung und Sport

Ausdauersport hält die Gefäße elastisch und fördert die Bildung von Stickstoffmonoxid, also genau dem Botenstoff, der die Erektion startet. Drei bis vier Einheiten pro Woche zügiges Gehen, Radfahren oder Joggen sind ein guter Anfang. Auch Kraftsport kann helfen, vor allem in Kombination.

Beckenbodentraining

Der Beckenboden drückt bei der Erektion auf die Venen und hält das Blut im Penis. In einer Studie mit 55 Männern erreichten nach sechs Monaten Beckenbodentraining 40 Prozent wieder eine normale Erektion, weitere 34,5 Prozent verbesserten sich9. Wie das Training geht, liest du unter Beckenbodentraining.

Gewicht, Rauchen, Schlaf

Jedes Kilo Bauchfett weniger entlastet Gefäße und Hormone. Rauchstopp verbessert die Durchblutung oft schon nach wenigen Wochen. Und wer dauerhaft zu wenig schläft, senkt sein Testosteron messbar. Kleine Änderungen, große Wirkung.

Rezeptfreie und natürliche Mittel

L-Arginin, Ginseng, Maca, Yohimbin und Co. werden viel beworben. Die Studienlage ist meist dünn, die Wirkung, wenn überhaupt, mild. Bei leichten Problemen kann ein Versuch nicht schaden. Bei echten Erektionsstörungen ersetzen sie keine ärztliche Behandlung. Mehr dazu liest du unter Natürliche Potenzmittel. Und ob kaltes Duschen hilft, haben wir auch geprüft.

Tipp der Redaktion

Abkürzung zur festen Erektion

Diskret von zu Hause. Ein zugelassener Arzt prüft deine Angaben und entscheidet, ob eine Behandlung für dich passt.

  1. Medizinischen Fragebogen online ausfüllen
  2. Prüfung durch einen zugelassenen Arzt
  3. Bei medizinischer Eignung: Rezept
  4. Diskreter Versand über eine Versandapotheke
Seriöse Anbieter ansehen →
  • Keine Abo-Falle
  • Keine versteckten Kosten
  • Neutrale Verpackung

Lieber persönlich? Urologische Kliniken in deiner Nähe finden

Potenzmittel und medizinische Hilfe

Verschreibungspflichtige PDE-5-Hemmer wie Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil sind die wirksamste Hilfe, wenn der Penis nicht steif wird, sie brauchen aber Lust und Berührung, um zu wirken.

PDE-5-Hemmer verstärken das natürliche Erektionssignal. Ohne Erregung passiert nichts, eine Dauererektion aus dem Nichts gibt es nicht. Die vier Wirkstoffe unterscheiden sich vor allem in Wirkeintritt und Wirkdauer.

WirkstoffBekannt alsWirkdauerBesonderheit
SildenafilViagra4 bis 5 Std.Klassiker, günstige Generika
TadalafilCialisbis 36 Std.spontan, Tagesdosis möglich
VardenafilLevitra4 bis 5 Std.auch als Schmelztablette
AvanafilSpedrabis 6 Std.wirkt oft besonders schnell

Welcher Wirkstoff zu dir passt, klärst du mit dem Arzt. Den direkten Vergleich der beiden Klassiker findest du unter Viagra oder Cialis? Junge Männer finden Infos unter Cialis als junger Mann.

!

Nicht kombinieren mit Nitraten oder Poppers
Wer Nitrate gegen Herzschmerzen nimmt oder Poppers konsumiert, darf keine PDE-5-Hemmer nehmen. Der Blutdruck kann lebensgefährlich abstürzen. Genau deshalb gehört ein Arzt mit ins Boot.

Wenn Tabletten nicht reichen

Bei schweren Gefäß- oder Nervenschäden helfen die Schwellkörper-Autoinjektion (SKAT), eine Vakuumpumpe, die Stoßwellentherapie oder als letzte Stufe ein Implantat. Wer was bezahlt, liest du unter Kostenübernahme.

Wo bekomme ich ein Rezept?

Beim Hausarzt, beim Urologen oder diskret über eine seriöse Online-Arztpraxis. Welcher Arzt der richtige ist, liest du unter Welcher Arzt verschreibt Potenzmittel? Seriöse Online-Anbieter ohne Abo-Falle findest du in unserem Anbieter-Vergleich.

Tipp der Redaktion

Online-Arzt statt Wartezimmer

Diskret von zu Hause. Ein zugelassener Arzt prüft deine Angaben und entscheidet, ob eine Behandlung für dich passt.

  1. Medizinischen Fragebogen online ausfüllen
  2. Prüfung durch einen zugelassenen Arzt
  3. Bei medizinischer Eignung: Rezept
  4. Diskreter Versand über eine Versandapotheke
Seriöse Anbieter ansehen →
  • Keine Abo-Falle
  • Keine versteckten Kosten
  • Neutrale Verpackung

Lieber persönlich? Urologische Kliniken in deiner Nähe finden

Häufige Fragen, wenn der Penis nicht steif wird

Warum wird mein Penis nicht mehr richtig steif?

Meist steckt eine Mischung aus Kopf und Körper dahinter. Bei jüngeren Männern sind es oft Stress, Versagensangst oder viel Pornokonsum, bei älteren eher Gefäßverengung, Diabetes, Bluthochdruck oder Medikamente. Ein Arzt kann die Ursache mit wenigen Untersuchungen eingrenzen.

Warum wird er nur bei meiner Partnerin nicht steif?

Wenn es allein oder mit einer anderen Person klappt, ist der Körper meist in Ordnung. Dann stecken eher Routine, Beziehungskonflikte, Druck oder auch Pornogewöhnung dahinter. Ein offenes Gespräch oder eine Paartherapie hilft hier oft am meisten.

Kann zu viel Pornokonsum Erektionsprobleme machen?

Ja, das ist möglich. Viel Pornokonsum kann das Belohnungssystem an starke Reize gewöhnen, sodass echter Sex weniger erregt. Studien zeigen einen Zusammenhang, vor allem bei problematischem Konsum. Eine Pornopause hilft vielen Männern.

Was hilft sofort, wenn der Penis nicht steif wird?

Kurzfristig helfen Druck rausnehmen, längeres Vorspiel, weniger Alkohol und ein Penisring. Am zuverlässigsten wirken verschreibungspflichtige Potenzmittel wie Sildenafil oder Tadalafil, die du beim Arzt oder online mit Rezept bekommst.

Ab wann sollte ich zum Arzt?

Wenn der Penis über mehrere Wochen öfter nicht steif wird, die Morgenlatte ausbleibt oder es schleichend schlechter wird. Weil Erektionsprobleme ein frühes Herzwarnzeichen sein können, lohnt sich der Check vor allem ab 40 oder bei Risikofaktoren wie Rauchen und Bluthochdruck.

Helfen rezeptfreie Potenzmittel?

Bei leichten Problemen vielleicht ein wenig. Die Studienlage zu L-Arginin, Ginseng, Maca und Co. ist dünn. Bei echten Erektionsstörungen wirken verschreibungspflichtige PDE-5-Hemmer deutlich zuverlässiger.

📋

Das Wichtigste in Kürze

  • Dass der Penis mal nicht steif wird, ist normal. Erst wenn es öfter passiert, spricht man von einer Erektionsstörung.
  • Morgenlatte, Masturbation und Beginn verraten, ob eher Kopf oder Körper dahintersteckt.
  • Stress, Versagensangst, Pornos und Beziehungsprobleme blockieren die Erektion über das Gehirn.
  • Gefäße, Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen und Medikamente sind die häufigsten körperlichen Ursachen.
  • Erektionsprobleme können ein frühes Warnzeichen fürs Herz sein.
  • Sport, Beckenbodentraining und Potenzmittel machen den Penis bei den meisten Männern wieder hart.
Quellen und Studien (10)
  • Feldman HA et al. (1994): Impotence and its medical and psychosocial correlates: results of the Massachusetts Male Aging Study. J Urol
    nih.gov
  • Capogrosso P et al. (2013): One patient out of four with newly diagnosed erectile dysfunction is a young man, worrisome picture from the everyday clinical practice. J Sex Med
    urotoday.com
  • Vlachopoulos CV et al. (2013): Prediction of cardiovascular events and all-cause mortality with erectile dysfunction: a systematic review and meta-analysis of cohort studies. Circ Cardiovasc Qual Outcomes
    urotoday.com
  • Jacobs T et al. (2021): Associations between online pornography consumption and sexual dysfunction in young men. JMIR Public Health Surveill
    nih.gov
  • Kühn S, Gallinat J (2014): Brain structure and functional connectivity associated with pornography consumption: the brain on porn. JAMA Psychiatry
    nih.gov
  • Fisher AD et al. (2012): Sexual and cardiovascular correlates of male unfaithfulness. J Sex Med
    pubmed.gov
  • Fisher AD et al. (2012): Stable extramarital affairs are breaking the heart. Int J Androl
    unifi.it
  • Olsson AM et al. (2000): Sildenafil citrate (Viagra) is effective and well tolerated for treating erectile dysfunction of psychogenic or mixed aetiology. Int J Clin Pract
    nih.gov
  • Dorey G et al. (2004): Randomised controlled trial of pelvic floor muscle exercises and manometric biofeedback for erectile dysfunction. Br J Gen Pract
    nih.gov
  • Harvard Health Publishing: Some drugs may cause your erectile dysfunction
    harvard.edu

War dieser Artikel hilfreich?

Teil ihn mit jemandem, dem er weiterhelfen könnte, gern auch anonym.

↑ Zurück nach oben

Qualität

Unsere Artikel beruhen auf geprüften Originalquellen wie Studien, Behörden und medizinischen Fachgesellschaften. Jeder Beitrag wird regelmäßig aktualisiert.

Team

Unsere Autoren schreiben seit Jahren zu Männergesundheit, verständlich und ohne Fachchinesisch. Die Inhalte werden vor der Veröffentlichung fachlich geprüft.

Links

→ Online Anbieter
→ Adressen & Hilfe
→ Magazin
→ Impressum
→ Datenschutz

Wichtig: Die Inhalte auf Impotenz.net dienen der Information und ersetzen keinen Arztbesuch. Bei Beschwerden wende dich bitte an deinen Hausarzt oder Urologen.
© 2020–2026 Impotenz.net · Alle Rechte vorbehalten